Alltagsleben nach dem Krieg – 1945 bis 1948

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sahen die besiegten Deutschen einer ungewissen Zukunft entgegen: Die meisten Großstädte lagen größtenteils in Trümmern, es gab zu wenige Wohnungen und zu wenig zu essen. Ein großes Problem waren die Millionen Vertriebenen und Flüchtlinge, die nicht ausreichend versorgt werden konnten. Überlastet waren auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Von den vielen Einschränkungen des täglichen Lebens lenkte nur selten ein kleines Vergnügen ab. Besonders betroffen waren die Jugendlichen, die auf Abwege gerieten und denen Ausbildungsangebote gemacht wurden. Die Aussicht auf eine bessere Zukunft kam erst mit der Währungsreform im Juni 1948.