KI im pädagogischen Alltag – #momuc_kita

Joe Hensel versteht die KI als eine maschinelle Simulation menschlichen Denkens, die logisch Probleme lösen, lernen und autonom handeln kann. Trotz rechtlicher und datenschutzrechtlicher Hürden bieten sich hier auch im pädagogischen Einsatz durchaus Chancen. in einem Überblick werden einige KI Modelle vorgestellt. Dabei bieten vor allem Plattformen, die mehrere KI-Systeme bündeln, effiziente und kostengünstige Lösungen für den Arbeitsalltag.

Bei der KI Nutzung spielt vor allem der Datenschutz, insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit kindbezogenen Daten eine zentrale Rolle. Da für Kitas keine spezielle, offiziell freigegebene KI existiert, bewegen sich viele Einrichtungen in einem „grauen Bereich“. Daher ist höchsten Sorgfalt angebracht: Der Einsatz sollte nur bei Texten ohne Personenbezug erfolgen, eine explizite Elterninformation ist zwingend und die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung muss stets gewährleistet sein. Pädagogisch betrachtet ist KI vor allem für Hortkinder geeignet, da sie ein gewisses Maß an Lese- und Schreibkompetenz voraussetzt, während bei jüngeren Kindern andere mediale Werkzeuge im Vordergrund stehen sollten.

KI kann jedoch vielfältige Aufgaben übernehmen; die Vorbereitung von Geschichten, das Erstellen von individuell zugeschnittenen Ausmalbildern oder Vorschläge für spielerische Impulse im Hort. Dennoch bleibt das zentrale pädagogische Credo: KI kann keine echte menschliche Beziehung ersetzen. Der Einsatz sollte stets zweckgebunden, transparent und freudvoll gestaltet sein, wobei das gemeinsame Tun und Erleben – auch im „Unperfekten“ – weit über die von der KI generierte Perfektion hinausgeht. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Technik, etwa durch das Aufspüren von KI-Fehlern, fördert dabei die Medienkompetenz der Kinder.

Referent: Joe Hensel
Dauer: ca. 54 min
#momuc_kita vom: 18.03.2026